Der erste Eindruck ist eine
Mischung aus englischem, amerikanischem und karibischem Ambiente, Mals,
Giftshops und Banken, alles für Touristen und Kapitalisten zugeschnitten. Nach
einigen Metern durch eine Einkaufsstraße kommen wir zum Busparkplatz. Vorne,
links steht der Bus, dem wir zugewiesen werden. Schon beim Losfahren ruft von
draußen eine von der Aida-Crew: „Ihr habt den ultimativen Busfahrer“. Der
unglaubliche Typ liefert eine Busfahrt ab, die man so schnell nicht wieder
erlebt.
Es dauert noch mal 20 Minuten bis das Schiff die Sandbank „Stingray City“
erreicht hat und Anker geworfen hat. Für die Gäste stehen optional
Schnorchelgerät und Schwimmwesten zur Verfügung. Dann werden Leitern
herabgelassen und alle können zu den schon vom Boot aus zu sehenden Rochen ins
Wasser steigen.
Da die Tierchen gerne Tintenfisch essen wurde auch gleich etwas mitgebracht.
Die Gäste werden eingewiesen, wie die Rochen zu füttern sind: Den Tintenfisch
oben aus der geschlossenen Faust herausschauen lassen. Die Rochen saugen ihn
dann dort weg. Auf keinen Fall den Daumen mit hoch strecken, da die Rochen ihn
dann für Tintenfisch halten….
Ausgerüstet mit Schnorchel und Unter-wasserkamera arbeite ich mich durch den
heute recht hohen Wellengang zur Sandbank vor. Von unzähligen Rochen umgeben,
schnorchele und fotografiere ich. Ganz nah schwimmen sie an mir vorbei und
bieten ihre Flügel zum Streicheln an...

Hafeninfos